Monika Gessler - neue Präsidentin der FDP.Die Liberalen Appenzell Ausserrhoden

Die Delegierten der FDP Appenzell Ausserrhoden haben am Mittwochabend ihre Versammlung nach langer Zeit wieder physisch durchgeführt. Sie wählten Monika Gessler (Heiden) einstimmig als neue Präsidentin und verabschiedeten ihre Vorgängerin Monika Bodenmann mit viel Herz. Zudem haben sie die NEIN-Parole für «99%-Initiative» und die JA-Parole für die «Ehe für alle» gefasst. 

Die statutarischen Geschäfte waren eine Formsache. Jahresberichte der Präsidentin, des Fraktionspräsidenten, Jahresrechnung, Revisionsbericht und Mitgliederbeiträge wurden allesamt einstimmig angenommen. Die Wahl der neuen Präsidentin Monika Gessler war dann ebenfalls eine klare Sache. Sie wurde einstimmig, begleitet von grossem Applaus, zur neuen Frau an der Spitze der FDP AR gewählt.

NEIN zur «99%-Initiative»

Anna Miotto von der JUSO SG und Philipp Kessler, der Präsident der Jungfreisinnigen Appenzell Ausserrhoden diskutierten kontrovers zur zu dieser Vorlage. Schliesslich vermochte Philipp Kessler die Delegierten zu überzeugen, Sie lehnen die Initiative mit 41 Nein-Stimmen bei zwei Enthaltung überaus klar und deutlich ab. 

JA zur «Ehe für alle»

Matthias Tischhauser, Kantonsrat FDP und David Zuberbühler, Nationalrat SVP kreuzten die Klinge zu dieser Vorlage. Matthias Tischhauser argumentierte aus der Position derverfassungsmässigen Rechte (Gleichberechtigung/Diskriminierungsverbot) heraus facettenreich und differenziert. David Zuberbühler stellte dem gegenüber Bedenken zum Kindswohl und demHinweis, dass die Klärung der Thematik auf Gesetzesstufe bloss dazu diene, das Ständemehr zu umgehen. 

Die Delegierten stimmten der Änderung des Zivilgesetzbuches mit bloss einer Enthaltung zu.